Landeseissportverbände

Saison 2016/17

 

Warsaw Cup & Open d´Andorra

In Warschau konnten Minerva Hase und Nolan Seegert ihre Podestplatzierung halten und den Wettbewerb mit der zweitbesten Kür der Konkurrenz als Dritte abschließen. Glückwunsch an das Berliner Paar zur ersten Medaille bei einem Challenger Wettbewerb.

Paul Fentz hat mit einem ansprechenden Kürprogramm bewiesen, dass man sich nicht aufgeben darf. Mit der drittbesten Kür der Konkurrenz schaffte er noch den Sprung in die Top 10 und belegte am Ende Rang sieben.


In Canillo bei den "Open d´Andorra" gab es gleich zwei deutsche Podestplätze. In der Meisterklasse bestätigten Katharina Müller/Tim Dieck ihren Aufwärtstrend und errangen die Silbermedaille. Bei den Junioren schafften Ria Schwendinger/Valentin Wunderlich noch den Sprung aufs Treppchen und belegten Platz drei.

Die Berliner Charise Matthaei/Maximilian Pfisterer kamen auf Rang fünf, gefolgt von dem in Lyon trainierenden Duo Sabrina Bittner/Andrei Lebed.

 

Nicole Schott gewinnt in Warschau

Nicole Schott hat mit zwei sehr guten Programmen ihren ersten Challenger Wettbewerb, den "Warsaw Cup" gewonnen. Nathalie Weinzierl konnte ihre Wettkampfleistung steigern und belegte, ebenfalls mit einer persönlichen Saisonbestleistung, am Ende Rang fünf. Herzlichen Glückwunsch an die beiden Damen!

Paul Fentz erwischte einen rabenschwarzen Tag für sein Kurzprogramm. Wir drücken die Daumen, dass es in der morgigen Kür dann um so besser laufen wird.

Beim "Audi Cup of China" zeigten Mari Vartmann/Ruben Blommaert die fünftbeste Kür, konnten sich in einem engen Feld aber leider nicht weiter vorne platzieren. Am Ende blieb es wie nach dem Kurzprogramm Rang sieben.

Mit zwei guten Programmen im Gepäck reisen Mari und Ruben zusammen mit ihrem Trainer Daniel Wende am Montag direkt weiter nach Sapporo zur NHK Trophy, dem letzten Grand Prix der Serie. Wir sind sicher, dort klappt es dann auch mit dem Wurfflip.

Beim "Minsk-Arena Ice Star" belegten Jennifer Urban/Benjamin Steffan nach langer Verletzungspause den neunten Platz und erzielten 131,82 Punkte.

In Canillo bei den "Open d´Andorra" sind Katharina Müller/Tim Dieck in der Meisterklasse am Start. Bei den Junioren wird Deutschland gleich durch drei Paare vertreten. Ria Schwendinger/Valentin Wunderlich, Charise Matthei/Maximilian Pfisterer und Sabrina Bittner/Andrei Lebed.

 

Zweiter Grand Prix, zweiter Sieg

Zwei Grand Prix innerhalb einer Woche können anstrengend sein. Diese Belastung konnten Aljona Savchenko & Bruno Massot beim Kurzprogramm gestern ausblenden, heute zollte sie allerdings ihren Tribut. Trotzdem, die hohen Schwierigkeitsgrade im Kürprogramm und die persönliche Bestleistung von gestern reichten für Platz 1 bei der Trophée de France. 210,59 Punkte sorgten für die zweite deutsche Hymne beim zweiten deutschen Start dieser Grand Prix Saison. Auf Platz 2 kam mit 206,94 Punkten das von Robin Szolkowy trainierte Paar Evgenia Tarasova / Vladimir Morozov (RUS). Vanessa James / Morgan Cipres erkämpfen sich durch eine sehr gute Kür noch Platz 3 beim Heimspiel.

 

Deutsche Eistanzpaare glänzen bei der NRW Eistanz-Trophy in Dortmund

In gleich drei Kategorien können unsere deutschen Eistanzpaare im Wettstreit mit einer starken internationalen Konkurrenz glänzen. Zwar reichte es in der Nachwuchsklasse noch nicht zu einem Medaillenplatz, aber sowohl das Eistanzpaar Lara Luft / Asaf Kazimov aus Dortmund als auch das Eistanzpaar Anne-Marie Wolf / Max Liebers aus Chemnitz zeigten, dass sie sich intensiv auf die Saison vorbereitet haben. Platz 5 und 6 von 18 Eistanzpaaren sind beachtliche internationale Platzierungen. Was die Punktzahlen angeht, so haben beide Paare bei diesem internationalen Wettbewerb die D/C-Kadernorm erfüllt. Hierzu möchten wir beiden Paaren gratulieren. Das neu zusammengestellte NRW-Eistanzpaar Diana Kist / Erik Ernst konnte noch nicht das internationale Leistungsniveau in dieser Kategorie erreichen.

In der Juniorenklasse zeigten Ria Schwendinger / Valentin Wunderlich zwei großartige Programme vor einem fachkundigen Publikum und einer internationalen Jury. Ria und Valentin haben enorme Fortschritte gemacht. Die von ihnen vorgetragenen Wettkampfprogramme waren klasse. Sie wurden dynamisch und zum Teil auch rasant vorgetragen, obwohl Bundestrainer Skotnický und Trainer Rostislav Sinicyn die Programme mit vielen technischen Details vollgespickt haben. Alles kein Problem für Ria und Valentin. Sicher meisterten Ria und Valentin die schwierigen Schritte und Elemente in ihren beiden Programmen. Belohnt wurden die beiden sympathischen Eistänzer aus Oberstdorf mit einem wohl verdienten dritten Platz. Beachtlich schlug sich auch das von René Sachtler-Lohse betreute Berliner Eistanzpaar Charise Matthaei / Maximilian Pfisterer. Ihr tänzerischer Vortrag in der Kür wurde allseits von den Experten gelobt. Am Ende konnte sich das Team freuen, dass mit der erreichten Punktzahl die C-Kadernorm erfüllt wurde. Sabrina Bittner und Andrei Lebed, die in Lyon trainieren, konnten in diesem Wettkampf leider nicht zu ihrer Form finden und das Chemnitzer Eistanzpaar Sarah Michelle Knispel / Maximilian Voigtländer musste leider nach dem Short Dance verletzungsbedingt den Wettkampf vorzeitig beenden.

Das Highlight des ISU Eistanz-Wettkampfs in Dortmund war zweifelsfrei der Seniorenwettkampf. Nach den krankheits- bzw. verletzungsbedingten Absagen von Shari Koch / Christian Nüchtern, Sophie Jones / Ian Stephan und Jennifer Urban / Benjamin Steffan schrumpfte das Teilnehmerfeld bis auf 9 Eistanzpaare zusammen. Die Lokalmatadoren Katharina Müller / Tim Dieck und die WM-Teilnehmer von 2016 Kavita Lorenz / Joti Polizoakis beeindruckten mit ihren Leistungen in der Seniorenkategorie derart, dass am Ende des Wettkampfs sensationell Platz 1 und 2 von unseren beiden leistungsstärksten Eistanzpaaren belegt werden konnten. Ein toller Erfolg.
Katharina und Tim lieferten zwei einwandfreie hochkarätige Programme ab, so dass der überlegende Gewinn der NRW Eistanz Trophy in ihrem Trainingsstützpunkt in Dortmund vom Publikum entsprechend gefeiert werden konnte. Kavita und Joti hatten das Nachsehen, weil ein Sturz und damit verbunden ein längerer Ausfall sowie auch niedrige Levels in den einzelnen Elementen die Punkte im Short Dance stark nach unten drückten. Die Kür von Kavita und Joti, zum Abschluss der NRW-Eistanz-Trophy, war dann ein gelungener Schlusspunkt. Der dargebotene Flamenco war eine Augenweide und wurde mit Platz 1 vom Preisgericht belohnt. Beide Paare haben deutliche Leistungsfortschritte verzeichnet. Die langen Trainingsaufenthalte in den USA zahlen sich für beide Eistanzpaare aus.

Fazit der Veranstaltung aus deutscher Sicht: Die Talsohle scheint im deutschen Eistanz durchschritten zu sein. Die ermutigenden Ergebnisse sprechen für sich. Wir sind gespannt wie es mit der Entwicklung im Eistanz weiter geht . Allen Trainern, Choreographen und Tanzexperten sei an dieser Stelle für die hervorragende Arbeit gedankt.

 

Aljona und Bruno gewinnen mit Mut zum Risiko ihren ersten gemeinsamen Grand Prix-Wettkampf in Moskau

Herzlichen Glückwunsch! Gleich in Moskau, bei ihrem ersten gemeinsamen Grand Prix-Wettkampf, haben Aljona Savchenko und Bruno Massot hohe Risikobereitschaft gezeigt und mit Dreifach-Wurfaxel und Vierfach-Wurfsalchow klar gemacht, dass sie die Saison nicht auf Sicherheit laufen, sondern mit Blick auf Olympia ambitionierte Ziele angehen wollen. So ist es auch verständlich, dass Aljona und Bruno die beiden Höchstschwierigkeiten deshalb ins Programm aufgenommen haben, um sich frühzeitig an die außergewöhnliche Wettkampfsituation gewöhnen zu können. Wer bei Olympia ganz oben stehen will, muss rechtzeitig damit beginnen, die Risikoelemente mit ins Programm aufzunehmen.

Zwei bezaubernde und gegensätzliche Wettkampfprogramme, mit viel Spritzigkeit und Einfühlungsvermögen sowie mit Esprit und Sensibilität von Aljona und Bruno in Moskau vorgetragen, lassen die nicht ganz gelungenen Risikoelemente in den Hintergrund treten. Was am Ende zählt, ist das Ergebnis und das kann sich sehen lassen. Platz 1 sollte Rückenwind für den Start beim nächsten Grand Prix-Wettkampf in Paris geben. Wir drücken fest die Daumen.

 

Nebelhorn Trophy 2016

Dank Aljona Savchenko & Bruno Massot wurde im Eissportzentrum Oberstdorf gestern auch die deutsche Nationalhymne gespielt! Sie gewannen mit 203,04 Punkten deutlich vor Liubov ILYUSHECHKINA / Dylan MOSCOVITCH (CAN) und Mari Vartmann & Ruben Blommaert (162.38 Punkte). Damit waren zwei deutsche Paare auf den Medaillenplätzen.

Bei den Damen gewann überraschend die 17-jährige Mai MIHARA (JPN) vor der Ex-Weltmeisterin Elizaveta TUKTAMYSHEVA (RUS) und Gabrielle DALEMAN (CAN).

Ein herzlicher Dank geht dabei auch an die Moderatoren unserer Live-Übertragung Dominique Dieck und Daniel Hermann einschließlich der Co-Moderatorin von gestern, Jennifer Urban.

Der Tag gestern ging mit einem schönen und gut besuchten Schaulaufen zu Ende. Langweilig wird es bei der Nebelhorn Trophy auch die nächsten Jahre nicht werden: Aller Voraussicht nach ist kommendes Jahr im Rahmen der Veranstaltung die Olympiaqualifikation geplant, das Jahr danach folgt die 50. Durchführung.

 

Rückblick auf die Saison 2015/16

Bei den internationalen Highlights der Saison 2015/16 konnte das deutsche Team zwei Medaillen gewinnen. Beide gelangen im Paarlaufen durch Aljona Savchenko und Bruno Massot. 

 

Weltmeisterschaften in Boston (USA)

Die Resonanz in den Medien war insbesondere nach dem letzten Wettkampftag und der Bronze-Medaille von Aljona Savchenko und Bruno Massot sehr positiv. Im Paarlaufen konnte die Zielsetzung damit sogar übertroffen werden.

Leider konnten aus deutscher Sicht allerdings nicht alle Ziele in Boston erreicht werden. Nathalie Weinzierl (Einzellaufen Damen) sowie Franz Streubel (Einzellaufen Herren) schieden als 35. bzw. 28. bereits vor dem Finale aus. Für Kavita Lorenz und Panagiotis Polizoakis ging es im Eistanzen ebenfalls darum, in das Finale zu kommen. Bei ihrer ersten gemeinsamen WM und in der ersten gemeinsamen Saison überhaupt schafften sie diesen Meilenstein auf Anhieb und konnten sich im Kürtanz sogar noch einmal nach vorne kämpfen. Sie landeten letztendlich auf dem 17. Platz.

 

   

 

Weltmeisterschaften Synchroneiskunstlaufen in Budapest (HUN)

Die Deutschen Meisterschaften im Synchroneiskunstlaufen wurden in der Saison 2015/16 im Rahmen der Deutschen Nachwuchsmeisterschaften in Berlin ausgetragen. Bei den Deutschen Meisterschaften 2017 wird die Disziplin dagegen wieder in das Programm aufgenommen. Team Berlin 1 verteidigte den Deutschen Meistertitel bei den Nachwuchsmeisterschaften souverän und startete anschließend bei den Weltmeisterschaften in Ungarn. Dort belegte es nach Rang 11 im Kurzprogramm Platz 12 in der Kür.

 

Juniorenweltmeisterschaften in Debrecen (HUN)

Fazit unseres Sportdirektors:

"Ria und Valentin haben sich für das JWM-Finale qualifiziert. Damit hat das junge Eistanzpaar aus Oberstdorf das wichtigste Ziel erreicht. Insgesamt waren 31 Eistanzpaare am Start. Mit Platz 17 haben sie sich beachtlich geschlagen, obwohl sie durch einige kleinere nervös bedingte Fehler Punktabzüge in Kauf nehmen mussten. Sowohl Lea Johanna Dastich als auch Ria Schwendinger / Valentin Wunderlich konnten sich jeweils mit der Kür erheblich steigern und damit das Ergebnis des Kurzprogramms bzw. des Shortdance deutlich verbessern. Lea zeigte eine kämpferische Leistung, lies nichts aus in der Kür und bemühte sich um jedes Detail in ihrem Programm. Es hat sich gelohnt, denn sie konnte sich gleich um sechs Plätze verbessern. Platz 12 von insgesamt 45 Teilnehmern, das ist schon ein beachtliches Ergebnis für die erst 15 Jahre alte Lea aus Dresden. Auch Ria und Valentin zeigten eine schwungvolle Kürleistung und wurden mit Platz 15 im Kürtanz eingestuft. Im Endklassement konnten sie sich damit um einen Platz verbessern. Platz 16 von 31 angetretenen Eistanzpaaren ist eine gute Einstiegsplatzierung bei einer JWM.

Alle drei JWM-Teilnehmer sind noch recht jung, so dass sie zukünftig die Chance haben, noch mehrmals an einer JWM teilzunehmen. Sollten sie sich dazu qualifizieren, haben sie mit den gezeigten Leistungen in Debrecen bereits ihre Visitenkarte abgegeben.

Das kleine DEU-Team trat geschlossen und positiv in Debrecen auf. Dank der vorbildlichen und routinierten Mannschaftsleitung unserer Bundestrainerin Ilona Schindler wurden alle organisatorischen Anforderungen reibungslos und stets unkompliziert vor Ort gelöst."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Youth Olympic Games in Lillehammer (NOR)

Vom 12. bis 21. Februar traten insgesamt 44 deutsche Sportlerinnen und Sportler in Lillehammer (NOR) mit dem Ziel an, um die Medaillen zu kämpfen. Das Eiskunstlaufen ist eine von nur 15 Wintersportarten, die Teil des Programms sind. Bei den Youth Olympic Games war das deutsche Team mit einem Eistanzpaar und einer Einzelläuferin vertreten.

Charise Matthaei und Maximilian Pfisterer belegten im Eistanzen Rang 11. Nach ebenfalls Platz 11 im Einzel startete Annika Hocke auch im Mixed Event. Bei diesem Format werden ein Einzelläufer, eine Einzelläuferin, ein Paarlaufpaar und ein Eistanzpaar zu einem Team formiert. Die Besonderheit ist, dass dieser Zusammenschluss nationenübergreifend erfolgt. Annika Hocke belegte im Wettkampf mit insgesamt acht Einzelläuferinnen Platz 6. In einem engen Wettbewerb landete das Team letztendlich auf Platz 8, wobei nur vier Platzierungen über alle vier Disziplinen hinweg zu einer Medaille fehlten.

So flog das deutsche Eiskunstlauf-Team zwar ohne Medaille, aber mit vielen langfristig wichtigen Erfahrungen im Gepäck nach Hause. Zudem spielte bei den Lillehammer 2016 Youth Olympic Games neben den sportlichen Leistungen der kulturelle Aspekt (final 200 kulturelle Events) eine ebenso zentrale Rolle.

Quelle DOSB picture-alliance

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europameisterschaften in Bratislava (SVK)

Bei den Europameisterschaften in der Slowakei überstrahlte natürlich die Silbermedaille von Aljona Savchenko und Bruno Massot die gezeigten Leistungen. Trotzdem wurden abgesehen davon auch einige gute Leistungen unserer deutschen Sportler erbracht. Auch Mari Vartmann und Ruben Blommaert konnten beim Paarlaufen positiv überraschen. Sie lagen bei der ersten gemeinsamen Saison nach dem Kurzprogramm auf dem 4. Platz und in Schlagdistanz zu den Medaillen. Sie belegten letztendlich Rang 8. Auch Nathalie Weinzierl glänzte im Einzellaufen mit einer tollen Performance. Sie kam auf Platz 7. Die Deutsche Meisterin aus Essen, Lutricia Bock, verpasste das Finale der besten 24 dagegen hauchdünn und landete auf Platz 25. Beide Herren erreichten im Einzel das Finale. Franz Streubel sicherte sich mit Rang 14 das WM-Ticket, Paul Fentz belegte Platz 16. Im Eistanzen fuhren zwei neue Meisterklasse-Paare zu den Europameisterschaften. Katharina Müller und Tim Dieck konnten sich nach der vorangehenden Saison im Juniorenbereich auf Anhieb für die EM qualifizieren. Sie schieden dabei aber leider als 23. nach dem Kurztanz aus. Das neu zusammengestellte Eistanzpaar Kavita Lorenz und Panagiotis Polizoakis holte sich nach dem Titel bei den Deutschen Meisterschaften Platz 14 bei der EM. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Meisterschaften in Essen (GER)

Die Deutschen Meisterschaften 2016 konnten in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe setzen. Die Veranstaltung als ganzes war sehr schön, auch im sportlichen Bereich wurde es sehr spannend. Bei den Damen waren drei Läuferinnen in der Favoritenrolle, die sich während der Saison auf einem ähnlichen Niveau bewegten und bei denen es deswegen auf die Tagesform ankam: Die Lokalmatadorin Nicole Schott wollte in dieser Konkurrenz beim Heimspiel ihren Titel vor Nathalie Weinzierl und Lutricia Bock verteidigen. Auch Katharina Müller und Tim Dieck hatten fast ein Heimspiel und lieferten sich insbesondere im Kurztanz einen engen Schlagabtausch mit Kavita Lorenz und Panagiotis Polizoakis. Im Paarlaufen hatten Aljona Savchenko und Bruno Massot ihren ersten großen gemeinsamen Auftritt. Die kleineren Veransaltungen zuvor hatten sie allesamt gewonnen. Sie forderten Mari Vartmann und Ruben Blommaert, die eine sehr überzeugende erste gemeinsame Saison liefen. Bei den Herren musste Peter Liebers verletzungsbedingt passen, Franz Streubel und Paul Fentz hatten aufgrund dessen größere Chancen auf den Titel. Niko Ulanovsky wollte den arrivierten Läufern in seiner ersten Saison in der Meisterklasse einen engen Wettkampf liefern. Letztendlich triumphierten folgende Läufer:

  • Franz Streubel (Einzellaufen Herren, 2. Deutscher Meistertitel)
  • Lutricia Bock (Einzellaufen Damen, 1. Deutscher Meistertitel)
  • Aljona Savchenko & Bruno Massot (Paarlaufen, ihr 9. Deutscher Meistertitel, sein 1.)
  • Kavita Lorenz & Panagiotis Polizoakis (Eistanzen, jeweils 1. Deutscher Meistertitel)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grand Prix

Peter Liebers musste die Grand Prix, zu denen er eingeladen war, leider verletzungsbedingt absagen. Dafür bekamen Mari Vartmann und Ruben Blommaert eine Einladung zum Cup of China, bei dem sie letztendlich 6. wurden. Aufgrund dessen war die deutsche Mannschaft beim Grand Prix Finale nicht vertreten. In der kommenden Saison ist im Vergleich dazu mit mehreren Starts zu rechnen.

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