
Mit ihrem insgesamt vierten Grand-Prix-Sieg haben sich die Paarlauf-Europameister Minerva Hase/Nikita Volodin bei der Finlandia Trophy in Helsinki (Finnland) für das Grand-Prix-Finale 2025 in Nagoya (Japan) qualifiziert.
Vier Paare waren nach dem Kurzprogramm fast punktgleich in die Kür des sechsten und letzten Grand Prix der Saison gegangen. Den Europameistern Minerva Hase/Nikita Volodin gelang zur Freude der vielen angereisten deutschen Fans ein starker Auftritt. Das Paar lief sehr fokussiert und konnte fast alle Elemente abliefern. Nur bei der Landung des Einzelsprungs Dreifach-Salchow glitt Nikita Volodin die Kufe weg. Mit der besten Kür im Feld und 206,88 Gesamtpunkten feierte das Duo gemeinsam mit Head Coach Dmitry Savin und Kür-Choreograph Benoit Richaud den Sieg in einer spannenden Paarlauf-Konkurrenz. Silber und Bronze gingen an die US-Paare Alisa Efimova/Misha Mitrofanov (205,49 Punkte) und Ellie Kam/Danny O’Shea (199,09 Punkte).
"Die Kür war sehr viel kontrollierter und fokussierter als das Kurzprogramm mit dem Sturz bei der Todesspirale. Daher können wir sehr stolz auf die Performance sein. Der Salchow war etwas unglücklich, aber der Rest des Programms war sehr schön zu laufen und hat sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten eine sehr gute Connection", berichtet Minerva Hase nach dem Wettkampf. "Der Sieg war sehr wichtig. Wir sind sehr glücklich, wir konnten sehr viel Emotion zeigen", sagt Nikita Volodin. "Der Dreifach-Salchow war technisch gut, wahrscheinlich liegt es an der Schiene oder dem Schlittschuh. Das werde ich bis zum Grand-Prix-Finale ändern. Im Finale wollen wir die bisherigen Fehler abstellen und noch selbstbewusster laufen."
Mit dem Triumph in Helsinki und dem zweiten Platz bei ihrem ersten Grand Prix Skate Canada in Saskatoon (Kanada) sicherten sich Minerva Hase/Nikita Volodin zum dritten Mal in Folge das Ticket für das Grand-Prix-Finale 2025 in Nagoya (Japan; 4. bis 7. Dezember 2025). Dort treffen die besten sechs Paare/Skater pro Disziplin aufeinander und kämpfen um die Grand-Prix-Krone. 2023 und 2024 konnten die zweimaligen Deutschen Meister das Grand-Prix-Finale der Besten der Besten für sich entscheiden und gehen als Titelverteidiger an den Start.
Drei Saison-Highlights im Olympia-Jahr
Für zwei weitere DEU-Paare hat sich die Teilnahme an der Grand Prix-Serie 2025 gelohnt: Die Berliner Paarläufer Annika Hocke/Robert Kunkel und die Oberstdorfer Eistänzer Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan erfüllten in ihren Disziplinen die Olympianorm. Alle drei Top-Paare messen sich zum Abschluss der ersten Saisonhälfte bei den Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen in Oberstdorf am 12./13. Dezember 2025 mit der nationalen Konkurrenz.
In der zweiten Saisonhälfte stehen im neuen Jahr gleich drei Saison-Highlights in Folge an: Die Eiskunstlauf-Europameisterschafen in Sheffield (14. bis 18. Januar 2026), die Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina (5. bis 22. Februar 2026) und die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Prag (Tschechien; 25. bis 29. März 2025). Bei allen drei Höhepunkten gehen die Vize-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin mit Medaillenchancen an den Start.
Text: Pamela Lechner
Foto: International Skating Union



















