
Die Eiskunstlauf-Stars Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin sind Berlins Sportlerin und Sportler des Jahres 2025. Wer beim Eiskunstlauf in Kurzprogramm und Kür die meisten Punkte holt, gewinnt. Bei CHAMPIONS, Berlins Wahl der Sportlerinnen und Sportler des Jahres, ist das nicht anders. Und weil Minerva Hase und Nikita Volodin auch hier die mit Abstand meisten Stimmen gesammelt haben, sind die Stars vom Eis Berlins Sportlerin und Sportler des Jahres 2025.
Minerva Hase (26), Spitzname „Minni“, ist Berlins Sportlerin des Jahres 2025. „Es ist irgendwie crazy, fühlt sich so unwirklich an, dass ich Sportlerin des Jahres bin und Nikita auch noch bei den Männern gewonnen hat“, sagt die Eiskunstläuferin vom Berliner Sport-Verein 1892.. Gemeinsam mit Paarlauf-Partner Nikita Volodin hatte sie Gold bei den Europameisterschaften in Tallin (Estland) und Silber bei den Weltmeisterschaften in Boston (USA) gewonnen.
„Es gibt in Berlin so viele talentierte und großartige Sportlerinnen und Sportler, von denen es ganz viele verdient hätten. Ich wäre schon über eine Top 3-Platzierung sehr glücklich gewesen. Dass es der erste Platz geworden ist, freut mich riesig und macht mich auch stolz“, sagt Hase. Für sie ist es auch ein schönes Gefühl, dass ihre Leistungen immer noch in den Köpfen der Menschen sind, obwohl die Eiskunstlauf-EM und -WM schon zu Beginn des Jahres waren. „Seitdem haben im Frühjahr und Sommer ja viele Berlinerinnen und Berliner auch international Medaillen gewonnen, das läge ja viel näher.“ Bei der Wahl landet die Sprinterin Gina Lückenkemper (29) wie im Vorjahr auf Platz zwei. Die für den SCC Berlin startende Top-Leichtathletin gewann in Tokio WM-Bronze mit der deutschen 4x100 Meter-Staffel. Platz drei bei der CHAMPIONS-Wahl ging an Nina Meinke (32). Die Boxerin vom Berliner TSC verteidigte im Mai ihren IBF-WM-Titel im Federgewicht.
Auszeichnung motiviert für die Olympiasaison
Nikita Volodin (26), Eiskunstlauf-Partner von Minerva Hase, holt wie sein weibliches Pendant den Titel und ist Berlins Sportler des Jahres 2025. Gemeinsam errangen sie zu Beginn des Jahres EM-Gold und WM-Silber und sind aussichtsreiche Medaillenkandidaten für die Olympischen Winterspiele in Mailand 2026. Jetzt stehen sie auch bei CHAMPIONS gemeinsam ganz oben auf dem Treppchen. Und hatten überhaupt nicht damit gerechnet.: „Ich bin sehr überrascht und unglaublich stolz auf den Titel. Niemals hätte ich gedacht, hier auf dem ersten Platz zu landen“, sagt Nikita Volodin. Der gebürtige Russe hatte Ende August seine Einbürgerungsurkunde erhalten, womit ein Start bei den Olympischen Winterspielen erst möglich wurde. Seitdem kann sich das Duo ganz auf die sportliche Vorbereitung auf Mailand 2026 konzentrieren und darauf vorbereiten.
„Die Anerkennung der Berlinerinnen und Berliner freut uns riesig. Sie gibt auch mir das schöne Gefühl, hier zu Hause zu sein. Diese Art der Unterstützung ist mir sehr wichtig. Sie bestärkt mich in meiner Arbeit und motiviert mich, weiter hart zu arbeiten“, so Nikita Volodin. Auf dem zweiten Platz in der Kategorie Sportler des Jahres landet Speerwurf-Ass Julian Weber (31), der die gesamte Leichtathletik-Saison mit seinen 91,06 Metern als Weltjahresbester dominierte und die Diamond League für sich entschied. Den dritten Platz erobert Paul Dösch (27) vom Berliner Hockey-Club (BHC), der mit dem Nationalteam Hallenweltmeister wurde.
Text: Pressemitteilung des OSP Berlin
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4




















