
Die Chemnitzer Eistänzer Charise Matthaei/Max Liebers haben am Freitag in Sheffield zum ersten Mal das Kür-Finale bei den Europameisterschaften erreicht. Mit Platz 17 gelang den Deutschen Vize-Meistern, die nach der krankheitsbedingten Absage von Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan als Ersatz eingesprungen waren, die Qualifikation.
Die kurzfristige Anreise zur EM hat sich für Charise Matthaei/Max Liebers gelohnt. Die Chemnitzer hatten das Publikum mit ihrer Musik "Freed from Desire" von Beginn an hinter sich und kamen gut durch ihren Rhythmustanz. Mit 63,49 Punkten war direkt nach ihrem Auftritt klar, dass sie mit Rang 17 zum ersten Mal im EM-Finale stehen. Bei ihrer ersten EM-Teilnahme 2024 in Kaunas (Litauen) hatte das Eistanzpaar das Finale noch hauchdünn verpasst. Dementsprechend groß war die Begeisterung über das Weiterkommen.
"Unsere Freude geht durch die Decke. Unbeschreiblich. Wir sind so froh und unglaublich stolz auf uns, dass wir das geschafft haben", sagt Max Liebers. "Im Vergleich zu den letzten zwei Jahren haben wir uns nochmal so gesteigert. Und das Programm auf so einer großen Bühne zu zeigen war super, weil es von all unseren Programmen mein Lieblingsprogramm ist", erzählt Charise Matthaei. In ihrer Kür zum Thema "Experience" am Samstag (17. Januar) wollen die Deutschen Vize-Meister das Publikum wieder emotional abholen und durch das Programm mitnehmen.
Die Top Drei nach dem Rhythmustanz der Eistänzer heißen Laurence Fournier Beaudry/Guillaume Cizeron (Frankreich; 86,93 Punkte), Lilah Fear/Lewis Gibson (Großbritannien; 85,47 Punkte) und Charlene Guignard/Marco Fabbri (Italien; 84,48 Punkte).
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Text: Pamela Lechner
Foto: Petra Lawall



















