
Die Eistänzer Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan haben am Montag das angestrebte Kürtanz-Finale bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand verpasst. Ein Fehler beim Twizzle kostete zu viele Punkte.
Für die Oberstdorfer Eistänzer Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan erfüllte sich der Traum vom Olympia-Kürtanz-Finale nicht. Im Rhythmustanz verloren die fünfmaligen Deutschen Meister gleich zu Beginn wertvolle Punkte bei ihrem zweiten Element, der Twizzle-Sequenz, als Benjamin Steffan im zweiten Teil aus der Drehung aussteigen musste. "Es war einfach nicht im Fuß. Die Kufen sind eng, das passiert schnell", versucht Steffan eine Erklärung zu finden. "Mal gewinnt man, mal verliert man, heute war leider nicht der Tag, an dem man gewinnt." So beenden die zweimaligen WM-Finalisten ihren Olympia-Auftritt mit 63,67 Punkten auf dem 23. Platz.
Die besondere Erinnerung an das Fest der fünf Ringe bleibt: "Die Zuschauer waren der Wahnsinn", berichtet Janse van Rensburg, die betont, dass sie es ohne ihren Partner nicht bis zu diesen Spielen geschafft hätte. "Die Erfahrung, hier zusammen als Paar auf das Eis zu gehen, das Publikum zu sehen und die Atmosphäre aufzusaugen war einmalig. Ich denke, das ist etwas, was in den Herzen bleibt", sagt Steffan. "Die Enttäuschung sitzt ganz schön tief, aber ich bin unfassbar stolz darauf, was wir als Team, als Eistanzpaar, erreicht haben, auf den Weg, der uns hierher gebracht hat, auch wenn das nicht der Lauf war, den wir uns vorgestellt haben und das weit von dem entfernt war, was wir zeigen können."
Der Blick ist jetzt nach vorne gerichtet, auf die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Prag (Tschechien; 24. bis 29. März 2026). "Wir wollen die WM auf jeden Fall laufen, so können wir die Saison nicht beenden", sagt Janse van Rensburg. "Wir haben noch etwas gut zu machen. Die WM ist die Gelegenheit, das wieder auszubügeln, was heute passiert ist." Dort wollen die Eistänzer dann auch ihre Tango-Kür präsentieren.
Text: Pamela Lechner
Foto: Robin Ritoss



















