Landeseissportverbände

Internationale Events

Dieses Wochenende finden in Colorado Springs die Weltmeisterschaften im Synchroneiskunstlaufen statt. Die deutschen Farben vertreten die amtierenden Deutschen Meister aus der Hauptstadt, das „Team Berlin 1“.

Insgesamt sind 24 Teams aus 19 Nationen für diese Meisterschaft gemeldet, wobei ein Team aus 16 Läuferinnen und Läufern plus vier Ersatzsportlern besteht.

Vergangene Nacht deutscher Zeit stand das Kurzprogramm auf dem Tableau. Ein Kurzprogramm im Synchroneiskunstlaufen dauert 2 Minuten 50 Sekunden, wobei +/- 10 Sekunden erlaubt sind.

In dieser Zeit müssen die fünf Pflichtelemente gezeigt werden:

  • Intersection Element
  • Move Element
  • No Hold Element
  • Pivoting Element Block
  • Rotating Element Circle

Das deutsche Team zeigte ein fehlerfreies Programm und belegt im Zwischenklassement Rang 10. Wer nachts den Wecker nicht gehört hat, kann auf YouTube nachsehen, was er verpasst hat.

Die Weltmeisterschaften im Synchroneiskunstlaufen in Colorado Springs enden heute mit dem Kürfinale.

Top 10 Platzierung für Team Berlin 1

Die amtierenden Deutschen Meister aus Berlin konnten ihre Leistung aus dem Kurzprogramm bestätigen und den 10. Platz behaupten. Herzlichen Glückwunsch!

Zu „Devil and Angel“ von Maxime Rodriguez zeigte das Team Berlin 1 ein fast fehlerfreies Programm.  Weltmeister 2017 wurde in einem sehr spannenden  Kürfinale das russische Team „Paradise“ vor „Marigold IceUnity“ aus Finnland und dem kanadischen Team „Nexxice“.

Die Ergebnisse und Detailwertungen sind online nach zu lesen. Zahlreiche weitere Informationen sind auf der offiziellen Veranstaltungsseite zu finden.

Alle, die live vor dem Computer die Daumen drücken möchten: http://www.eurovisionsports.tv/isu/

 

Toi, toi, toi dem Team Berlin, wir drücken die Daumen!

Das Highlight der Saison 2016/17 ist in vollem Gange. Wir hoffen auf gute Ergebnisse, auch in Hinblick auf die Olympischen Spiele kommendes Jahr. Auf dieser Seite finden Sie unsere Berichterstattung von vor Ort sowie die Links zu den Startreihenfolgen, Ergebnissen, TV-Übertragungen, Entries und den sonstigen aktuellen Informationen:

Startreihenfolgen & Live-Ergebnisse

WM-Homepage

Die Übertragungen zur WM im TV finden Sie aufgelistet in unserer Rubrik "Geplante Sendungen TV"

 

Samstag, 1. April - Wettkampftag 4

Eistanzwettkampf zum Abschluss der WM in Helsinki

Vor ausverkauften Rängen fand zum Abschluss einer WM der Superlative der Eistanzwettbewerb statt. Kavita und Joti eröffneten mit Startnummer 1 die Konkurrenz. Ihre Flamencokür präsentierten die beiden mit starkem Ausdruck. Sie zeigten sich deutlich verbessert zum Ende der Saison. Lediglich bei einer Hebung irritierte der Rock von Kavita, so dass der Lift nicht einwandfrei beendet werden konnte. Ansonsten gelang ihnen die Interpretation des Flamenco sehr gut. Die Zuschauer waren begeistert und zollten entsprechend Beifall. Am Ende verbesserten sich die beiden mit dem 18. Kürplatz noch um einen Platz auf Platz 19 im Endergebnis. Herzlichen Glückwunsch!

Wie die Massen gespannt auf die Wertung: Kavita & Joti

 

Grandioses Herrenfinale und Paul Fentz holt Olymia-Quotenplatz

Es war ein grandioses Herrenfinale mit fantastischen Leistungen. Begeisterte Zuschauer und eine spannende Wettkampfatmosphäre prägten den Herrenwettkampf in Helsinki. Paul  Fentz ging mit Startnummer 4 aufs Eis. Beflügelt von der tollen Atmosphäre gelangen ihm seine Höchstschwierigkeiten. Lediglich der zweite dreifache Axel ging daneben. Zwar nahm das Tempo in seiner Kür im zweiten Teil merklich ab, doch mit der Dreifach-Salchow-Dreifach-Toeloop Kombi und dem dreifachen Lutz zum Ende seiner Kür setzte Paul ein Ausrufezeichen, was bedeutete: Ich will den Olympia-Quotenplatz für Deutschland. Dank seiner kämpferischen Leistung verteidigte er seinen 20. Platz im Endklassement und holte den Quotenplatz in einer einzigartigen Konkurrenz.

Beim Flower Pick-Up hatte vor allem einer viele Taschen zu schleppen: Der neue Weltmeister Yuzuru Hanyu, der mit 223,20 Punkten einen neuen Weltrekord in der Kür aufstellte.

 

Freitag, 31. März - Wettkampftag 3

Nicole Schott holt Quotenplatz für Olympia

Mit einer guten und anspruchsvollen Kürleistung konnte Nicole fünf Plätze in der Kür aufholen und belegte somit im Endergebnis Platz 19. Dieser Platz bedeutet, dass Nicole damit den ersehnten Startplatz für Deutschland in der Damendisziplin erlaufen hat. Super und herzlichen Glückwunsch. Mit ihrem Vortrag zeigte Nicole, dass sie durch die Qualität der Ausführung der technischen Elemente bereits ein hohes Niveau erreicht hat. Bei Beobachtung der Trainingseinheiten zeigte Nicole, dass sie auch die Höchstschwierigkeiten wie z.B. die Kombi Dreifach-Flip-Dreifach-Toeloop beherrscht. In der Kür, unter der hohen Anspannung, verzichtete sie aber noch auf die Höchstschwierigkeiten, um den guten Gesamteindruck nicht zu gefährden. Dies ist ihr bei ihrer zweiten WM-Vorstellung eindrucksvoll gelungen. Hohe Bewertungen bei den Components und bei den Ausführungen der technischen Elemente sicherten ihr eine Gesamtpunktzahl von 161,41. Damit gelang ihr der Sprung von Platz 24 auf Platz 19. Trainer Michael Huth war sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis und der Vorstellung von Nicole.

Kavita und Joti im Eistanz-Finale

Mit deutlicher Leistungssteigerung gegenüber der EM präsentierten sich Kavita und Joti im Short Dance bei der WM in Helsinki. Nur 20 der 32 startenden Eistanzpaare konnten sich fürs Finale qualifizieren. Kavita und Joti schafften den Einzug ins Finale. Herzlichen Glückwunsch! Mit Starnummer 6 mussten die beiden bereits aufs Eis. Sie präsentierten überzeugend und mit viel Hingabe ihren Short Dance zur Musik von Michael Jackson. Die strenge Bewertung der Spezialisten bei den Levels ließen dann am Ende leider nicht einen Sprung über die gewünschte 60 Punkte-Marke zu. Wichtiger war für Kavita und Joti allerdings, bei der starken Konkurrenz erst einmal ins Finale zu kommen. Das haben die beiden geschafft. Für die noch anstehende Kür drücken wir beiden fest die Daumen.

 

Donnerstag, 30. März - Wettkampftag 2

Nach Bronze im vergangenen Jahr nun Silber für Aljona und Bruno in Helsinki

Eine super Leistung  von Aljona und Bruno führte am Donnerstagabend vor ca. 8000 Zuschauern in der Hartwall Arena zur verdienten Silbermedaille. Aljona und Bruno verzauberten wieder einmal das Publikum mit einer eindrucksvollen Kürleistung. Es war ein Hochgenuss, die beiden bei ihrem Vortrag zu erleben. Die choreographische Meisterleistung wurde an dem Abend von keinem Paar erreicht. Zurecht erhielten sie dafür auch die höchsten Punkte bei den Components. Kleine Fehler im technischen Bereich gaben am Ende den Ausschlag, warum es nicht zur Goldmedaille reichte. Das chinesische Paar Wenjing SUI / Cong HAN bot mit einem gelungenen vierfachen Twist gleich zu Anfang der Kür ein technisch hochwertiges Programm an, das an dem Abend von keinem anderen Paar erreicht wurde.
Für Aljona und Bruno war es ein gelungenere Abschluss einer nicht immer problemfreien Saison, denn die Fußverletzung von Aljona und die Rückenprobleme von Bruno waren ein echtes Handicap für die beiden. Mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen sowie professioneller Unterstützung gelang es Alexander König und Jean François Ballester das Paar durch die Saison zu "manövrieren". Das am Ende der Saison dann noch eine Leistungssteigerung erreicht werden konnte zeichnet Sportler wie Trainer aus.
Das ganze DEU-Team gratuliert zu der super Leistung und drückt für die olympische Saison die Daumen.

 

Ein gelungener Auftakt von Paul Fentz im Kurzprogramm

Nachdem bereits am Mittwoch Nicole Schott das Finale erreicht hat, gelang am Donnerstagnachmittag auch Paul Fentz mit persönlicher Bestleistung der Einzug ins Finale bei gut gefüllten Zuschauerrängen in der Hartwall Arena. Dieser Zwischenstand bei den Einzeldisziplinen ist sehr erfreulich, denn bei den letzten Weltmeisterschaften in Boston war Deutschland weder bei den Damen noch bei den Herren im Finale vertreten.
Gleich das erste  Element seines Kurzprogramms fing Paul mit viel Geschick ab. Bei der leicht vorgebeugten Landung seines vierfachen Toeloops  nahm  Paul seine Hände kurz zu Hilfe, sodass er noch den Doppel-Toeloop anschließen konnte. Danach lief alles wie am Schnürchen, der Dreifach-Axel  und der Dreifach-Lutz wurden technisch einwandfrei und souverän dargeboten. Die Pirouetten waren auch alle im grünen Bereich und die Präsentation fand ebenfalls viel Anklang beim Publikum. Mit Saisonbestleistung konnte Paul bei einer Ko
nkurrenz auf höchstem Niveau immerhin 16 Mitstreiter hinter sich lassen. Platz 20 nach dem Kurzprogramm ist ein tolles Zwischenergebnis. Mit Startnummer 4 wird Paul am Samstag ins Rennen gehen und das ganze Team wird ihm dann die Daumen drücken und ihn lautstark unterstützen.

 

Mittwoch, 29. März - Wettkampftag 1 - Im Paarlaufen ist der Titel nach dem KP in greifbarer Nähe

Finale für Nicole Schott & Savchenko/Massot 

Nicole Schott hat Schritt eins der WM erfolgreich bestritten und sich einen Platz im Finale erkämpft. Zwar ging der zweite Toeloop der Kombination daneben, der Rest des Programms war jedoch gut, so dass Nicole in einer sehr starken Konkurrenz am Ende Rang 24 belegte. In der Kür ist Dank des engen Punktabstandes platzmäßig noch ein großer Sprung nach vorne möglich. Wir drücken Nicole für die Kür am Freitag die Daumen!

In der Paarlaufkonkurrenz haben Minerva Hase und Nolan Seegert bei ihrer ersten Weltmeisterschaftsteilnahme einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. Die beiden zeigten ein fehlerfreies Programm und erhielten sehr gute Kritiken. Leider hat es in diesem extrem starken Teilnehmerfeld trotzdem nicht für das Finale der besten 16 Paare gereicht. Die beiden Berliner haben in diesem Jahr gezeigt, dass man sich auch während der Saison kontinuierlich weiter entwickeln kann. 

Es war Aljona Savchenko und Bruno Massot bewusst, dass es nicht ohne Risiko abgehen kann. Das chinesische Paar hatte in der vorletzten Gruppe mit einem fehlerfreien Programm vorgelegt. Aljona begann mit einer leichten Unsicherheit beim Salchow und auch das Hochrisikoelement, der 3-fach Axel war nicht lupenrein. Aber vom Ausdruck und der läuferischen Qualität waren die beiden Wahloberstdorfer kaum zu übertreffen. Das spiegelten dann auch die Punkte wieder und am Ende die kleine Silbermedaille um den Hals lässt alle weiter träumen. Morgen Abend in der Kür werden die Karten neu gemischt und wir wünschen Aljona und Bruno natürlich das Allerbeste. 

 

Dienstag, 28. März - Trainingstag 2

Am zweiten Trainingstag haben ledigich Aljona und Bruno auf die Morgeneinheit verzichtet und statt dessen ein Trockentraining absolviert. Alle anderen deutschen Teilnehmer nutzten die angebotenen Eiszeiten. 

Am Nachmittag stand mit der Auslosung der Damen dann der erste offizielle Termin auf dem Programm. Nicole Schott erwischte mit Startnummer 25 eine gute Ausgangslage in der drittletzten Einlaufgruppe.

Die beiden Paare machten es am Abend mit den Startnummern 14 für Minerva & Nolan und 25 für Aljona/Bruno nach und brachten sich, zumindest auf dem Papier, in eine gute Position.

Morgen beginnen die Wettbewerbe und wir sind gespannt, was die Damen und Paare zeigen werden. Wir drücken die Daumen für Nicole, Minerva, Nolan, Aljona und Bruno. Toi, toi, toi für eure Kurzprogramme!

 

Montag, 27. März - Trainingstag 1

Die WM-Woche beginnt traditionell mit zwei reinen Trainingstagen. Während Nicole Schott heute das Wettkampfeis in der Haupthalle testen durfte, mussten die beiden Paare Aljona Savchenko/Bruno Massot und Minerva Hase/Nolan Seegert in die etwas weiter entfernte Trainingshalle fahren, um ihr erste Training zu absolvieren.

 

Die dritte Trainingseinheit mit deutscher Beteiligung absolvierte Paul Fentz dann wieder in der Wettkampfhalle, bevor das Betreuerteam in die Trainingshalle der WM-Arena hinabsteigen durfte, um das zweite Training von Nicole Schott zu verfolgen. Diese, in den Fels gebaute Halle ist für das Paarlauftraining ungeeignet, da die Deckenhöhe für die Spitzenteams nicht ausreichend ist.

 

Kavita Lorenz und Joti Polizoakis hatten bzw. machten den Tag heute trainingsfrei - natürlich in Abstimmung mit dem Trainerteam. Das Tanzpaar genoß die Sonne und erkundete Helsinki.

 

Sonntag, 26. März - Anreisetag

Alle deutschen Athleten sind heute ohne Probleme und mit Gepäck in Helsinki angekommen. Das Berliner Trio mit Paul Fentz, Minerva Hase und Nolan Seegert musste zwar bei der Akkreditierung einige Zeit warten, aber die Zeit wurde intensiv zum Austausch mit den Kollegen aus aller Welt genutzt. Gleiches "Problem" hatte Nicole Schott, die morgen als erste unserer Sportler das Eis in der Wettkampfhalle testen darf. Getreu dem Motto "der frühe Vogel fängt den Wurm" beginnt Nicole Ihr Training bereits um 07:25 Uhr Ortszeit. Zügig ging die Akkreditierung dann am Abend über die Bühne. Kavita Lorenz, Joti Polizoakis, Aljona Savchenko und Bruno Massot mussten nur die verschiedenen Akkreditierungsstationen ablaufen und konnten sich danach auf die Zimmer zurück ziehen. Zeit für ein bisschen Spass nahmen sich Aljona & Bruno zur Freude der zahlreichen Helfer in der Akkreditierung.

Die Weltmeisterschaften 2017 stehen vor der Tür. Ab Sonntag können Sie mit einer Berichterstattung von vor Ort rechnen. Wir hoffen, auch Sie drücken dem deutschen Team die Daumen. 

 

Im Eiskunstlaufen finden die Weltmeisterschaften jährlich statt. Die ersten Weltmeisterschaften wurden bereits 1896 in St. Petersburg ausgetragen.

Folgende Termine stehen bereits fest:

  • WM 2017 in Helsinki vom 29.03. - 02.04.2017
  • Synchroneiskunstlauf-WM 2017 in Colorado Springs vom 10. - 11.03.2017
  • WM 2018 in Mailand vom 19. - 25.03.2018
  • Synchroneiskunstlauf-WM 2018 in Stockholm vom 06. - 07.04.2018

Klicken Sie bitte auf das folgende Bild, um auf die Website der WM 2017 zu gelangen.

Bilder der WM Helsinki 2017

Das Team Berlin Juniors vertritt diese Woche die Deutschen Farben bei der Juniorenweltmeisterschaft im Synchroneiskunstlaufen in Mississauga/Kanada.

Wir drücken den Berlinern die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Weitere Informationen sind auf der Veranstaltungsseite zu finden.

Mittlerweile sind die Junioren-Weltmeisterschaften gestartet. Wir hoffen auf gute Ergebnisse & Leistungen unserer deutschen Sportler. Videos der Veranstaltung sowie der Livestream finden sich unter folgendem Link:

Livestream

Startreihenfolgen & Liveergebnisse

Anbei zudem ein paar Berichte unseres Sportdirektors von vor Ort:

Samstag, 18. März: Tag vier der Wettbewerbe

Sensationeller JWM - Abschluss mit Platz 8 für Lea Dastich

Einen so phantastischen Abschluss hat es lange nicht mehr für ein DEU-Team bei einer JWM gegeben. Es war schon ein kleines Meisterstück, was Lea da in ihrem Kürwettbewerb abgeliefert hat. Mit der frühen Startnummmer 7 musste sie am Freitagabend aufs Eis. Mit Platz 13 nach dem Kurzprogramm war die Ausgangssituation damit nicht besonders rosig, um noch eine Top 10 Platzierung zu erlaufen. Das schien Lea aber nicht sonderlich zu beunruhigen, denn sie setzte eine Schwierigkeit nach der anderen fehlerfrei aufs Eis, so wie sie es bereits jedes Mal im offiziellen Training den Juroren und Spezialisten gezeigt hatte. Sie wusste also, dass sie es "drauf" hatte. Mit dieser sehr guten Wettbewerbsvorbereitung im Hinterkopf gelang Lea in ihrem Vortrag an diesem frühen Abend einfach alles. Als dann die Punktzahl aufleuchtete, ging ein Raunen durch die Halle und anschließend setzte ein tosender Applaus der zahlreich erschienen Zuschauer ein. Damit war klar, bei der Verteilung der Top 10 Plätze ging kein Weg an Lea vorbei. Überglücklich verfolgte dann Lea gemeinsam mit dem Team den weiteren Verlauf der spannenden Konkurrenz. Am Ende erschien Platz 8 auf der Anzeigentafel. Lea und ihre Trainerin Anett Pötzsch, die Lea bestens auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet hatte, konnten die Platzierung kaum fassen . Strahlend verließen die beiden die Wettkampfhalle mit dem Bewusstsein, dass der Fleiß und die Mühen sich ausgezahlt haben.

Foto: Björn Jost

 

Ria und Valentin mit glänzendem Kürtanz auf Platz 10 bei der JWM in Taipeh

Sensationell verbessern sich Ria und Valentin von Platz 13 nach dem Short Dance auf den begehrten 10 Platz im Endklassement. Temperamentvoll, schwungvoll und extrem ausdrucksstark lief das Oberstdorfer Eistanzpaar am frühen Nachmittag in der Taipei Arena ihre Kür. Das fand großen Anklang beim begeisterten Publikum und offensichtlich auch beim Preisgericht. Mit dem Erreichen des 10. Platzes kann die DEU bei der nächsten JWM zwei Eistanzpaare melden. Das sollte eine große Motivation und Herausforderung für die nachrückenden Junioren Eistanzpaare sein. Wir gratulieren an dieser Stelle Ria und Valentin ganz herzlich sowie auch dem Trainer Rostislav Sinicyn sowie Frau König, die mit dem Paar besondere den tänzerischen und gestalterischen Bereich erarbeitet hat. Bundestrainer Martin Skotnický war während der gesamten Saison am Entwicklungsprozess der Programme beteiligt und besonders seine fachmännischen Ratschläge waren eine große Unterstützung für das Paar.

Foto: Björn Jost

 

Freitag, 17. März: Tag drei der Wettbewerbe

Platz 12, ein gelungener Einstand von Talisa Thomalla und Robert Kunkel

Trotz der verständlichen Anspannung beim Debüt der ersten JWM gelang den beiden Berlinern ein sauberer Vortrag. Die schwierigen Paarlaufelemente wie der dreifache Twist, der dreifache Wurf-Toeloop, die Hebungen und die vorwärts einwärts Todesspirale wurden in einem technisch guten Niveau dargeboten, sodass der Gesamteindruck ihres Kürvortrags überaus positiv beim Publikum ankam. Mit Platz 10 im Kurzpramm und Platz 11 in der Kür kamen Talisa und Robert auf Platz 12 im Endresultat. Das war ein vielbeachteter internationaler Meisterschaftsauftakt des Berliner Paares.

Foto: Björn Jost

 

Lea Dastich mit fehlerfreiem Kurzprogramm auf Platz 13

Nicht ein einziger grober Patzer ist Lea bei Ihrem Kurzprogrammvortrag vor den gut 3.000 eiskunstlaufbegeisterten Zuschauern in der Taipei Arena unterlaufen. Ihre Sprünge kamen wie gewohnt sicher und souverän, alle Pirouetten erhielten vom technischen Panel Level vier. Lediglich die geforderte Schrittpassage wurde mit Level drei eingeordnet. Am Ende des Programms lächelte Lea ins Publikum und verlies nach der Abschlusspose erleichtert das Eis. Mit Startnummer sieben wird sie am Samstagabend als erste Läuferin der zweiten Startgruppe ihre Kür präsentieren. Wir drücken ihr die Daumen, dass ihr eine möglichst fehlerfreie Kür gelingt, denn der Abstand zu den vor ihr platzierten Konkurrentinnen ist denkbar knapp.

Foto: Björn Jost

 

Donnerstag, 16. März: Tag zwei der Wettbewerbe

Das Finale der Herren mit Thomas Stoll

Thomas Stoll hatte es am Vortag geschafft, nämlich den ersehnten Einzug ins Kürfinale der Herren bei der JWM. Am gestrigen Abend musste er dann mit Startnummer 4 an den Start gehen. Thomas hatte sich sehr viel vorgenommen für diesen Abend, aber leider war er zu aufgeregt und übermotiviert, um seine Leistungen abrufen zu können. Ihm unterliefen einfach zu viele Fehler im Kürprogramm, so dass er sich am Ende mit Platz 24 begnügen musste. Trotz der Enttäuschung konnte Thomas doch eine Menge Erfahrung sammeln bei seiner ersten, aber letzten JWM, da er ab der nächsten Saison altersbedingt in die Seniorenklasse/Meisterklasse wechseln wird.  

Foto: Björn Jost

 

Mammutveranstaltung beim Short Dance der Eistänzer

Ab 11.30 Uhr stand gestern am Donnerstag, den 16. März, für gut 5 Stunden der Short Dance der Eistänzer auf dem Programm. 31 Eistanzpaare wetteiferten um die begehrten 20 Finalplätze. Mit von der Partie waren Ria Schwendinger und Valentin Wunderlich aus Oberstdorf. Mit einem gut und sicher vorgetragenen Programm erreichten Ria und Valentin mit Platz 13 und mit 51,90 Punkten Saisonbestleistung. Das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Die Punkte zu den vor ihnen liegenden Eistanzpaaren sind denkbar knapp, deshalb haben die beiden recht gute Aussichten, sich mit ihrem starken Kürtanz noch von der Platzierung her zu verbessern. Der Kürtanz findet ab 11.30 Uhr am Samstag statt.
 

Foto: Björn Jost

 

Mittwoch, 15. März: Erster Wettbewerbstag

Überraschung nach dem Kurzprogramm der Paare - Talisa Thomalla / Robert Kunkel auf Platz 10

Dem sympathischen jungen Berliner Paar, das mit zu den jüngsten teilnehmenden Paaren bei der JWM gehört, gelang im Kurzprogramm eine Überraschung. Mit Startnummer drei in der ersten Startgruppe mussten die beiden aufs Eis. Sie zeigten ein nahezu fehlerfreies Kurzprogramm und belegen derzeit einen grandiosen 10. Platz. Talisa und Robert zeigten die vorgeschriebenen Paarlaufelemente in verblüffend sauberer technischer Qualität. Deutlich sah man, dass das Paar zusammen mit dem Trainerteam Romy Oesterreich und Rico Rex fleißig gearbeitet hat. Der Lohn der harten Arbeit spiegelt sich bereits im Zwischenergebnis nieder. Mit Startnummer 5 in der gewünschten zweiten Startgruppe wird das Paar, nach einem Tag Pause, am kommenden Freitagabend alles geben, um den hervorragenden Eindruck zu bestätigen.

 

Thomas Stoll schafft den Sprung ins Finale

Thomas gehört zu den wenigen Sportlern, die bei der JWM trotz des Starts in der sogenannten "Early Group", den Sprung ins Finale geschafft haben. Glückwunsch!
Zunächst sah es gar nicht so aus, dass ihm der Finaleinzug gelingen würde, da seine dreifach-dreifach Kombi nicht ganz lupenrein und die Landung des dreifachen Rittbergers eher suboptimal war. Da aber erst alle 45 Konkurrenten aufs glatte Parkett in der beeindruckenden Taipei Arena mussten, stellte sich heraus, dass doch eine beachtliche Zahl der Konkurrenten erheblich unter der Nervosität litten und ihnen zum Teil mehrere Fehler unterliefen. Thomas gelang trotz der "Formfehler" ein ausgewogenes und ansprechendes Kurzprogramm und damit sicherte er sich mit Platz 23 den wohlverdienten Finalstart. Seine Kür präsentiert er am morgigen Donnerstag  mit Startnummer vier.

 

Freitag, 10. März: Anreise mit Hindernissen

Durch den Streik des Bodenpersonals am Flughafen Berlin mussten Thomas Stoll und Talisa Thomalla/Robert Kunkel mit ihren Trainern am Freitag bereits um 04:15 Uhr mit dem Zug nach Amsterdam reisen, um dort den Flug nach Taipei antreten zu können. Die Reise war zwar lange und anstrengend, hat aber trotzdem gut funktioniert. Nicht so viel Glück hatten Lea Dastich und ihre Trainerin Anett Pötzsch. Die beiden saßen in Dresden bereits im Flieger, als die Maschine wegen Rauchs wieder geräumt werden musste. Damit war die Anschlussverbindung dann nicht mehr möglich, und Lea und Anett mussten die Nacht noch in Dresden verbringen. Am Samstag ging es dann für dieses Duo sehr früh und problemlos weiter, so dass sie am Sonntag Morgen in Taipei City ankamen. Die Reise des Tanzpaares Ria Schwendinger/Valentin Wunderlich verlief ohne Komplikationen. Zwar kam das Gepäck nicht zusammen mit dem Tanzpaar und dem Trainer an, aber mit dem nächsten Flug aus Hong Kong wurden die Koffer mitgeschickt, so dass die Tänzer auch wie geplant ab Montag trainieren konnten. 

Diashow:

 

Universiade 2017 in Almaty

Am 01. Februar starten die Eiskunstlaufwettbewerbe bei der Universiade in Almaty / Kazachstan. Das DEU Team besteht nach der krankheitsbedingten Absage von Nathalie Weinzierl aus nur noch einer Dame und drei Tanzpaaren:

Maria-Katherina HERCEG

Shari KOCH/ Christian NÜCHTERN

Katharina MÜLLER/Tim DIECK

Jennifer URBAN/Benjamin STEFFAN

Betreut werden die Athleten von der Bundesnachwuchstrainerin Ilona Schindler und dem Eistanzbundestrainer Martin Skotnický.

Die Ergebnisse können über die ISU Seite verfolgt werden. Zahlreiche weitere Informationen sind auf der  offiziellen Universiade Seite zu finden. Für den Livestream muss man sich nur registrieren. 

Bronze für Shari Koch/Christian Nüchtern

Shari und Christian haben ihre gute Leistung aus dem Short Dance bestätigt und mit einem tollen Kürtanz die Bronzemedaille gewonnen. Wir gratulieren ganz herzlich zum Podestplatz.

Shari Koch, Bundestrainer Martin Skotnický & Christian Nüchtern

Nicht ganz so gut lief es für die anderen beiden Tanzpaare. Sowohl Katharina Müller/Tim Dieck als auch Jennifer Urban/Benjamin Steffan stürzten in der Kür und konnten sich nicht verbessern. So müssen sich Katharina/Tim am Ende mit dem undankbaren 4. Rang begnügen, Jenny/Benjamin konnten sich mit Platz 9 zumindest noch in den Top 10 halten.

Maria Herceg in den Top 10

Maria Herceg belegt nach einer durchwachsenen Kür am Ende Rang 9 im Gesamtklassement. 
Wir sind gespannt was die Eistänzer morgen bieten und freuen uns auf einen interessanten Kürtanzwettbewerb.

Tolles Eistanzergebnis in Almaty

Unsere Eistänzer liegen nach dem Short Dance in aussichtsreicher Position. Shari Koch/Christian Nüchtern belegen Platz 3, direkt dahinter mit nur einem Punkt Rückstand befinden sich Katharina Müller/Tim Dieck. Jennifer Urban/Benjamin Steffan stürzten leider und finden sich aktuell auf Rang 9 wieder. 
Nun drücken die Tänzer Maria-Katharina Herceg auf der Tribüne die Daumen. 

Eurosport überträgt die Damen Kür live im TV.

Guter Start bei der Universiade

Maria-Katharina Herceg ist mit einer guten Leistung bei der Universiade in Almaty gestartet. Im Kurzprogramm ging lediglich der Rittberger daneben, so dass am Ende Rang 7 zu Buche stand. Wir drücken die Daumen für die Kür am heutigen Donnerstag. Eurosport berichtet ab 12:30 Uhr live von der Universiade aus Almaty. 
Vor den Damen begeben sich die Eistänzer auf das glatte Parkett. In der ersten Gruppe zeigen Katharina Müller/Tim Dieck ihren Short Dance, in der zweiten sind Shari Koch/Christian Nüchtern am Start und als letztes der 14 Tanzpaare gehen Jennifer Urban/Benjamin Steffan auf´s Eis. 
Es gibt einen Livestream ab 09:30 Uhr.

 

Partner der DEU: