Landeseissportverbände

Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) hat ihr WM-Team mit acht Sportlerinnen und Sportlern für die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2021 in Stockholm (Schweden) nominiert. In der schwedischen Hauptstadt zeigen die weltbesten Eiskunstläufer vom 22. bis 28. März einzigartige künstlerische Programme mit technischen Höchstschwierigkeiten und wunderschönen Musiken.

In der Damen-Konkurrenz wird die fünfmalige Deutsche Meisterin Nicole Schott die deutschen Farben vertreten, bei den Herren der EM-Achte Paul Fentz aus Berlin. Im Paarlaufen werden zwei deutsche Paare am Start sein: Minerva Hase und Nolan Seegert sowie Annika Hocke und Robert Kunkel. Sie hatten sich bei den vergangenen Europameisterschaften auf den Rängen fünf und sieben platziert. Im Eistanzen treten Katharina Müller und Tim Dieck an, die ihr WM-Debüt geben.

Diese acht Eiskunstläufer hatten auch an der EM in Graz (Österreich) im Januar 2020 teilgenommen, die gleichzeitig die letzte internationale Eiskunstlauf-Meisterschaft vor Ausbruch der Corona-Krise war. Die anschließend geplante WM, die im März vergangenen Jahres in Montreal stattfinden sollte, wurde vom Weltverband ISU abgesagt. Jetzt darf sich das WM-Team der DEU, das für die Weltmeisterschaften in Kanada nominiert war, in Schweden präsentieren. Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften werden – wie derzeit viele andere Sport-Großveranstaltungen – in einer „Bubble“ ohne Zuschauer ausgetragen. 

 

Die DEU-Teilnehmer für die WM 2021 in Stockholm

Damen:
Nicole Schott (Essener Jugend Eiskunstlauf-Verein)

Herren:
Paul Fentz (SC Berlin)

Eistanzen:
Katharina Müller/Tim Dieck (ERC Westfalen Kunstlauf Dortmund) 

Paarlaufen:
Minerva Hase/Nolan Seegert (Berliner SV 1892/SC Berlin) 
Annika Hocke/Robert Kunkel (SC Charlottenburg)

Ersatz:
Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan (Eistanzen; EC Oberstdorf)
Eine Ersatzläuferin für die Damen-Konkurrenz wird bis zum 1. März 2021 nominiert.

 

Autor: Pamela Lechner

Partner der DEU:
Die Deutsche Eislauf-Union ist seit 2017 Mitglied des Netzwerks "Gemeinsam gegen Doping":