Landeseissportverbände

Großer Erfolg für den deutschen Paarlauf bei den Europameisterschaften in Graz: Die beiden Berliner Paare landeten am Ende auf dem fünften und siebten Platz. Die Deutschen Meister Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert holten 186,39 Punkte nach einer stilistisch guten Kür, und trotz Sturz von ihm beim dreifachen Salchow und zwei nicht sauberen dreifachen Würfen, was Platz fünf ergab.

Seegert sagte: Unser Kurzprogramm war herausragend, aber die Kür noch ausbaufähig. Als die restlichen Paare gesehen habe, die viele Probleme hatten, habe ich gedacht, mit einer fehlerfreien Kür hätten wir noch weiter vorne landen können.“

Hase ergänzte: Es gibt auch vieles Positives, zum Beispiel haben wir heute alle Level bekommen und sind deshalb insgesamt doch recht zufrieden, besonders natürlich mit der Platzierung und dass wir für die DEU im nächsten Jahr drei Startplätze geholt haben. Die vielen deutschen Zuschauer waren sehr motivierend, wir haben den Support gemerkt. Wir haben sechs Punkte und einen Platz mehr geschafft als bei der Europameisterschaft vor einem Jahr, das ist doch was.“          

Annika Hocke und Robert Kunkel belegten bei ihrer ersten gemeinsamen Europameisterschaft einen sehr guten siebten Platz mit 166,10 Punkten unter 19 Paaren. Mit den Einzelsprüngen hatten sie Probleme, kamen aber ohne Sturz durch das Programm. De beste Wertung erhielt der dreifache Twist.

Hocke sagte: „Für unsere erste Europameisterschaft haben wir einen Mega-Einstand gefeiert und wir hatten viel Spaß. Die diesmal gemachten Fehler wollen wir beim nächsten Mal weglassen.“      

Kunkel ergänzte: „Wir freuen uns über drei Startplätze für Deutschland bei der nächsten EM. Das Publikum war großartig. Wir hoffen, noch viele weitere Europameisterschaften laufen zu können.“   

Mit den Plätzen fünf und sieben sicherten beide Paare der Deutschen Eislauf-Union damit bei den nächsten Europameisterschaften in Zagreb in genau einem Jahr drei Startplätze im Paarlaufen. Sie setzen damit die große Tradition des deutschen Paarlaufens fort, die schon seit über 100 Jahren existiert.

Alle drei Medaillen gingen nach Russland: Gold gewannen Alexandra Boikova und Dmitrii Kozlovskii mit 234,58 Punkten vor Evgenia Tarasova und Vladimir Morozov (208,64) und Daria Pavliuchenko und Denis Khodykin mit 206,53 Zählern.        

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